Interessante Ergebnisse einer kanadischen Feldstudie auf dem viasto-Blog. Eigentlich logisch, wenn man sich die Resultate vor Augen führt (im viasto Artikel leider etwas verklausuliert und für für meinen Geschmack etwas zu akademisch geschrieben :), dass Top-Talente eher auf Stellenangebote reagieren, in denen ihre Gesamt-Fähigkeiten gefragt sind, als auf Anzeigen, in denen lediglich eine Reihe von Tätigkeiten gelistet wird, die zum Job-Profil gehören.

Daher: Das Stellenanzeigen Texten bedarf vieler Überlegungen im Vorfeld, und hier können Unternehmen einiges reißen, wenn sie sich von dem üblichen Text-Einheitsbrei abheben. Meiner Meinung nach genügen hier bestimmt schon kleine Feinschliffe, um den Unterschied zum Wettbewerb zu machen.

Also: nix wie ran ans Texten!

Hier ein Auszug aus dem viasto-Artikel:

Bedürfnis-Match lockt High Potentials

Im Ergebnis zeigen sich einige interessante Befunde mit hoher praktischer Relevanz: Stellenanzeigen, die auf die Passung der Bedingungen zu Bedürfnissen optimiert waren, erzielten signifikant mehr Ad Views als auch mehr Bewerbungseingänge. Dazu zeigte sich, dass die Recruiter der Beratungsfirma Kandidaten, die sich auf Stellenanzeigen dieser Bedingung beworben hatten, nach Lebenslauf als signifikant besser geeignet einschätzten. Interessanterweise war dieser Effekt aber nicht für alle Positionen gleich.

Bei Positionen, die mit weniger hohen Qualifikationsanforderungen eingestuft wurden (Verwaltungsangestellte vs. Ingenieure) war es umgekehrt: Hier wurden Bewerber, die sich auf Stellenanzeigen der Person-Tätigkeits-Bedingung beworben hatten, als besser geeignet eingestuft.

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