Hier der Auszug des HR Hackathon Nachberichts von Christoph Athanas, Geschäftsführer der MetaHR GmbH und Mit-Initiator des HR Barcamp. Er schildert den zweiten HR Hackathon Tag aus seiner SIcht so:

Meine HR-Event-Tour führte mich abschließend auf den 1.HR Hackathon. Zum Glück für mich als Berliner diesmal ein Heimspiel. Das Event, hier in aller Form beschrieben, hatten meine HR-Blogger-Kollegin Eva Zils und Talentwunder-Gründer Andreas Dittes als echten Testballon steigen lassen. Wie sie mir sagten, wussten sie nicht genau wie es werden würde und wie es angenommen würde.

Genau darin liegt der Reiz des Neuen: Man muss es einfach ausprobieren. Denn das war es wert! Der Hackathon bringt HR-Themen mit IT zusammen.

In vielen Fällen sind technische Innovationen wichtige Bausteine bei der Weiterentwicklung von HR und der Bewältigung von Herausforderungen. Der hierzu erforderliche Experimentier- und Erfindergeist lag in dem Event wirklich in der Luft.

Meine kleine Befürchtung im Vorfeld, dass sich ggf. HR- und IT-Vertreter wenig zu sagen hätten war zum Glück total unbegründet. Die Ergebnisse der Entwicklerteams konnten sich dann nach nur zwei Tagen zum Großteil wirklich sehen. Aber dazu gleich mehr.

Es gibt noch die Frage, was eigentlich zwischen dem Ideenpitch und dem Teambuilding am ersten Tag (hatte ich leider verpasst) und der finalen Ergebnisvorstellung am Ende des 2.Tages passiert. Klar, die IT-Leute programmierten. Die HR-Leute hatten in ihren Teams Input zu leisten bzw. konnten netzwerken.

Für reine Besucher wie mich oder z.B. PMI-Innovator Robindro Ullah, den ich dort wieder sah, gab es ein lockeres Rahmenprogramm. Technisch-orientierte HR-Themen oder allgemein Innovationsthemen wurden in kleinen ungezwungenen Runden präsentiert und diskutiert. Auch hier eine angenehme Stimmung und kein Heizdeckenverkauf, obwohl viele der Präsentatoren auch als Sponsoren des Events vertreten waren.

Doch das Fachliche stand im Vordergrund. Ich bspw. hörte Sandra Petschar von Textkernel aus Amsterdam zu, die über die eigene Innovationswoche des HR-Technologie-Unternehmens sprach. Das lieferte sehr interessante Insights darüber wie innovationsfreudige Zusammenarbeit als internes Event organisiert und anschließend als Dauerformat im Unternehmen institutionalisiert werden kann.

Kurioserweise hatte ich im vergangenen Jahr beim meinem Besuch bei Textkernel vor Ort einen Ausschnitt dieser Aktivitäten live mitbekommen. So schließt sich der Kreis…

Textkernel ist ein gutes Stichwort: Deren Technologie und deren API-Schnittstellen wurden von zahlreichen HR Hackathon Teams genutzt. Die Ergebnisse waren zum Teil verblüffend und hier kann man beim bereits mehrfach genannten Robindro im Blog einiges zu dazu nachlesen.

Gewonnen hat, nach dem Votum einer Jury, übrigens ein eindrucksvoller virtueller Jobagent, der mit Sprachinteraktion und intelligenten Jobsuch- und Jobmatchroutinen aufwartete.

Obwohl die Lösung toll ist, hätte ich dem Projekt ehrlich gesagt nur die Silbermedaille umgehängt. Mein Favorit kam vom Goltfisch-Team (drei sympathische Jungs aus Paderborn) und demonstrierte wie super-schlanke, mobile Videorecruiting-Lösungen einmal aussehen könnten.

#daily
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