Sehr guter Artikel von Dr. Holger Schmidt zur Arbeitsplatzgefährung durch Roboter. Ist sie tatsächlich vorhanden, oder werden durch Digitalisierung der Jobs neue Arbeitsplätze frei? Was müssen Politik und Bildugnsträger tun, um eventuellen Lücken und Mängeln vorzubeugen?

Und eine sehr gute Frage am Ende des Artikels (Auszug folgt im Anschluss): Sollten Roboter zukünftig in die Renten- und anderen Sozialkassen einbezahlen?

Alles nicht von der Hand zu weisen.

Auszug auf Netzökonom:
Die Wissenschaftler Carl Frey und Michael Osborne haben in einer vielbeachteten Studie ausgerechnet, dass 47 Prozent aller Jobs in den USA in den kommenden 10 bis 20 Jahren von intelligenten Robotern oder Software ersetzt werden könnten.

Das Mannheimer Forschungsinstitut ZEW hat diese Studie nun auf Deutschland übertragen. Ergebnis: 42 Prozent der Erwerbstätigen hierzulande arbeiten in Berufen mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit, was 18 Millionen gefährdeten Jobs entspricht. Werden aber statt der Berufe die konkreten Tätigkeiten betrachtet, seien nur noch 12 Prozent oder umgerechnet 5 Millionen Jobs in Gefahr, lautet das Fazit der ZEW-Forscher.

Und auch diese Zahl könnte noch zu hoch ausfallen, da das technische Potenzial meist überschätzt und die Anpassungsfähigkeit der Menschen meist unterschätzt werde, beruhigen die ZEW-Forscher ihre Auftraggeberin, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. „Insgesamt bleiben größere Gesamtbeschäftigungseffekte durch zukünftigen technologischen Wandel daher unwahrscheinlich“, vermuten die Mannheimer.

Mehr Bildung könne trotzdem nicht schaden, um die bevorstehenden Anpassungen für das “Arbeiten 4.0″ leichter zu bewältigen.

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