Acht-Stunden Arbeitstag oder lieber eine Mindest-Wochen-Arbeitszeit? Das ist hier die Frage.
Die Digitalisierung hält vermehrt Einzug in das Arbeitsrecht.

„Flexiblere Arbeitszeiten und die Orientierung am Ergebnis, nicht an der Präsenz im Büro können auch den Beschäftigten zugutekommen“, sagte die SPD-Politikerin unlängst auf einem Fachkongress in Berlin. Dazu hat Nahles einen Dialog mit Arbeitgebern und Gewerkschaften gestartet, der in ein neues Arbeitszeitgesetz münden könnte. Die Arbeitgeber fordern, die täglich zulässige Höchstarbeitszeit von acht Stunden abzuschaffen und stattdessen nur noch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit gesetzlich vorzuschreiben.

Ein Sprecher der Arbeitsministerin erklärte, Nahles wolle den Acht-Stunden-Tag nicht abschaffen. Ende 2016 werde aber ein „Weißbuch“ vorgelegt, das sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Arbeiten beschäftigt. Erst daran anschließend werde entschieden, ob gesetzliche Neuregelungen auch der Arbeitszeit notwendig seien.

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