LinkedIn positioniert sich als Social Media Content Verteiler durch den Launch der Elevate App. Damit sollen auch eigene Mitarbeiter vermehrt Unternehmensinhalte teilen können.

Die Frage ist nur, wie die Mitarbeiter dazu angehalten werden…?

Die NZZ hat einige Details:

Das grösste Karrierenetzwerk verstärkt seine Anstrengungen, sich als Lieferant von Qualitätsinhalten zu positionieren und lässt Firmen ihre Angestellten dafür einspannen.

Linkedin hat die App Elevate vorgestellt. Mit dieser können Unternehmen Inhalte mit ihren Mitarbeitern teilen. Diese sollen sie dann wiederum im Karrierenetzwerk weiterverbreiten. Die Beiträge werden auch von Linkedins interessensbasiertem Newsreader Pulse und dem 2014 gekauften Nachrichtendienst Newsle sowie Kuratoren empfohlen.

Der Hintergedanke: Mitarbeiter haben nicht nur eine grössere Reichweite, sondern auch eine höhere Authentizität: Beispielsweise wirkt ein von einem Facebook-Entwickler geteilter Eintrag des grössten Social Networks für Kontakte wohl lesenswerter als einer, der vom Unternehmen selbst verbreitet wird.

Wie Will Sun vom Linkedin im Firmenblog schreibt, teilen derzeit nur zwei Prozent der Angestellten Inhalte ihres Unternehmens auf Linkedin. Diese zwei Prozent sind aber für 20 Prozent der Interaktionen, etwa Klicks und Kommentare, verantwortlich.

Im Schnitt hat jeder Mitarbeiter zehn Mal so viele Verbindungen im Netzwerk wie sein Unternehmen Follower. Elevate bringt auch eine Analysesoftware mit. Diese erlaubt es Unternehmen unter anderem, nachzuschauen, wie sich ihre Beiträge verbreitet haben. Auch deshalb wird Elevate kostenpflichtig sein. Zu den Preisen wurde noch nichts bekannt.

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