Seit mittlerweile vier Jahren misst das Internetportal für Arbeitgeberbewertungen Jobvoting mittels Umfragen unter seinen Nutzern die Mitarbeiterzufriedenheit im deutschsprachigen Raum. Gestartet zu Beginn des Jahres 2011, kann die quartalsweise durchgeführte Trendanalyse, bei der regelmäßig im Durchschnitt ca. 500 Personen teilnahmen, auf einen reichhaltigen Datenumfang zurückblicken.

Demnach hält sich der Prozentsatz der Arbeitnehmer, die mit ihrem Arbeitsplatz und ihren Beruf zufrieden bis sehr zufrieden sind, etwa bei knapp über 40 Prozent. Saisonale Schwankungen sind sichtbar, aber ein eindeutiger Trend hin zu einer Verbesserung oder Verschlechterung der Mitarbeiterzufriedenheit, konnte in all den Jahren nicht festgestellt werden. Die besten jemals gemessenen Werte lagen bei 47 Prozent, die schlechtesten um 36 bis 37 Prozent.

Der Anteil der Personen, die sich über ihre Arbeit eher unzufrieden äußerten, hielt sich in etwa auf dem gleichen Niveau, wie das der zufriedenen Umfrageteilnehmer. Dazwischen rangieren stets mit etwa 15 Prozent diejenigen Arbeitnehmer, die sich als durchschnittlich zufrieden bezeichnen, also sowohl positive als auch negative Aspekte mit ihrem aktuellen Arbeitsplatz und damit einhergehend ihrer Arbeitssituation verbinden.

Mitarbeiterzufriedenheit 2011-2014

Mitarbeiterzufriedenheit 2011-2014

Maßgeblich für die eigene Einschätzung der Zufriedenheit jedes einzelnen Arbeitnehmers dürfte neben dem Arbeitsklima und der Führungskultur des Arbeitgebers vor allem das Gehaltsniveau eine wichtige Rolle spielen. Dies geht zumindest aus den Analysen hervor, die Jobvoting nach zehnjähriger Präsenz im Internet aus den abgegebenen Arbeitgeberbewertungen ermitteln konnte.

Demnach bestand ein enger Zusammenhang zwischen der Bewertung des Gehalts und der abgegebenen Gesamtbewertung des Arbeitgebers. Dies ist natürlich auf dem ersten Blick nicht sonderlich überraschend, zeigt aber erneut deutlich, über welche Steuerhebel der Arbeitgeber verfügt, um die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter wirksam zu beeinflussen.